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Freitag, 30.07.2010

Ausbau des Schulgebäudes und des Fächerangebotes sowie der Weg zur Koedukation

1964: Die Schülerzahl beträgt 281, davon leben 133 im Internat, 94 im Konvikt und 54 besuchen als Externe die Schule. Sie werden unterrichtet von 16 Lehrern, 5 Ordensangehörigen, 11 angestellten Lehrern, unter ihnen 1 Dame. Im Mai beginnen in der Norbertstraße in Steinfeld die Bauarbeiten für Lehrerwohnungen. Im September kann das Internat seinen Neubau beziehen. Am 4. Februar bestehen 15 Abiturienten ihre mündliche Reifeprüfung.

 

1967: Erstmals beginnt das Schuljahr mit dem für alle künftigen Schuljahre festgelegten Termin: dem 1. Tag nach den Sommerferien bzw. dem 1. August.
Auf Antrag des Schulträgers erteilt das Schulkollegium die Erlaubnis, vom 1. August an am Hermann- Josef- Kolleg den sog. "romanischen Zweig" einzuführen, d.h. in der Klasse 9 kann an Stelle des Griechischen nun Französisch als dritte Fremdsprache gewählt werden. Weiterhin erhält die Schule außerhalb der Klostermauern auf klostereigenem Grund einen Rasensportplatz, der am 23. September eingeweiht wird. Damit steht dem Sportunterricht neben dem Sportplatz am Kastanienhof und der Turnhalle eine dritte Sportstätte zur Verfügung.

1968: Am 31. Mai wird das neu errichtete schuleigene Schwimmbad erstmals im Sportunterricht benutzt.

1969: Am 15. Januar kann erstmals in der neu errichteten Aula über dem Schwimmbad ein Film vorgeführt werden. Die feierliche Einweihung erfolgt am 9. September.

1970: Die Schülerzahl beträgt 309. Die Schüler werden unterrichtet von 18 Lehrern, 7 Ordensangehörigen und 11 angestellten Lehrern, darunter 1 Dame. Konvikt und Internat werden "wiedervereinigt". Dadurch beträgt die Zahl der Internatsschüler 252, 57 Schüler besuchen als Externe die Schule.

Auf Antrag des Schulträgers genehmigt das Schulkollegium im Mai die Einführung von Englisch als erster Fremdsprache neben dem bisher üblichen Latein. Dadurch dürfen jedoch keine zusätzlichen Klassen entstehen.

1971: Aufgrund einer Sondergenehmigung des Schulkollegiums dürfen im Schuljahr 1971/72 erstmals 5 Mädchen das Hermann- Josef- Kolleg besuchen. Insgesamt besuchen 345 Schülerrinnen und Schüler die Schule, 259 Schüler wohnen im Internat, die Zahl der externen Schüler/innen beträgt 86. Die Schüler werden von 21 Lehrern unterrichtet: 7 Ordensangehörigen, 14 angestellten Lehrern, darunter 2 Damen.

1972:Die Schülerzahl steigt auf 403 Schüler/innen, darunter sind 26 Mädchen. Mit Datum vom 2. Juni erteilt das Schulkollegium nun generell die Erlaubnis zur Einführung der Koedukation beginnend mit der Klasse 5, und zwar unter der Voraussetzung, dass die räumlichen Erfordernisse und die sanitären Einrichtungen den Anforderungen einer Koedukationsschule genügen. Da der Schulbau von 1959 zu wenig Raum für die steigende Schülerzahl bietet, wird das Raumangebot durch ein System von Pavillons erweitert. Im Schuljahr 1972/73 beginnt die Kooperation des HJK mit dem Clara-Fey-Gymnasium in Schleiden. Die Kooperation erstreckt sich auf die Oberstufe beider Schulen. Sinn dieser begrenzten Kooperation ist es, einzelnen Schülern die Möglichkeit zu bieten, Leistungs- u. Grundkurse an der je anderen Schule zu belegen, so dass das Kursangebot für diese Schüler erweitert wird.