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Donnerstag, 11.03.2010

Gründungsphase unserer Schule

1920: Die Salvatorianer erwerben in Sennelager bei Paderborn das "Hohenzollernhaus", um dort eine Schule für den Ordensnachwuchs im norddeutschen Raum zu gründen. Die Ordensanwärter hatten meist schon einen Beruf erlernt und sich erst nachträglich für ein Leben im Kloster entschieden, so dass sie auch "Spätberufene" genannt werden. Am 8. September findet die feierliche Eröffnung statt. Ende des Jahres werden dort 45 Schüler von Ordensmitgliedern unterrichtet. Schon bald erweist sich das Raumangebot bei steigender Schülerzahl als unzureichend.

1923:  Das Kloster Steinfeld wird den Salvatorianern vom damaligen Erzbischof von Köln, Kardinal Karl Josef Schulte, zur Pacht angeboten. Der 8. Dezember gilt als offizielles Gründungsdatum der salvatorianischen Niederlassung Steinfeld.

1924:  Am 10. April kommen die ersten 21 "Studenten" unter Leitung ihres Präfekten, P. Guido Hegele, von Sennelager nach Steinfeld, um die Räume für Schule und Wohnbereich vorzubereiten. Nachdem die Lehrer und die übrigen Schüler in Steinfeld angekommen sind, kann am 28. Mai der Unterrichtsbetrieb begonnen werden. Dies ist der Beginn der Geschichte der später "Hermann- Josef- Kolleg Steinfeld" genannten Schule. Zu diesem Zeitpunkt hat die Schule etwa 80 Schüler. Das Bild zeigt einen Teil des Hauptgebäudes vom Klosterhof aus.

1927: Mit dem Beginn dieses Schuljahres wird die erste "Sexta" - heute Klasse 5 - eröffnet. D.h. neben den Spätberufenen können nun auch "normale" Schüler bis zur Untersekunda, der heutigen 10. Klasse, unterrichtet werden. Die gymnasiale Oberstufe musste jedoch an einem anderen Gymnasium absolviert werden. Die Spätberufenen konnten entweder ohne Abitur über 6 Jahreskurse in das Noviziat eintreten oder mussten ebenfalls ein anderes Gymnasium besuchen, um ihr Abitur zu erreichen.

1931: Mit ca. 180 Schülern erreicht die Schule den höchsten Schülerstand ihrer ersten Phase, die von 1924 bis 1940 reicht.