Klassenfahrt 10b nach Hamburg und St. Peter-Ording 05.09.-10.09.09
Hamburg
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Unsere Klassenfahrt nach Hamburg und St. Peter Ording begann am Samstag, den 5.09.09, bereits um 6:00 Uhr morgens. Wir versammelten uns vor der Schule und brachen dann gemeinsam mit unserem Busfahrer Klaus auf.
Gegen 15:00 Uhr kamen wir in der Jugendherberge in Hamburg an.
Von dem Blick über die Landungsbrücken und die Elbe waren alle begeistert.
Da wir leider mit etwas Verspätung angekommen sind, fiel die erste Stadtführung ins Wasser, sodass wir in mehreren kleinen Gruppen die Umgebung der Binnenalster erkundeten .
Gemeinsam fuhren wir dann mit der U-Bahn zur Ausstellung „Dialog im Dunkeln“. Mit einem blinden Führer gingen wir durch unterschiedliche finstere Räume, wo wir Alltagssituationen aus dem Leben eines Blinden nachempfinden konnten : Waldspaziergang , verkehrsreiche Straße , Bootstour , Barbesuch. Die vorletzte Station war ein Klangraum ; wir legten uns auf den Boden und ließen verschiedene Klänge und Rhythmen auf uns wirken . Alle waren von diesen Erlebnissen beeindruckt .
Nach der ersten Nacht in der wunderschönen Hansestadt Hamburg ging es schon früh am nächsten Morgen los zur Stadtrundfahrt mit dem Bus.
Wir begannen unseren Rundgang zusammen mit unserer netten Führerin an den Landungsbrücken, und spazierten anschließend hoch nach St. Pauli (dem früheren Arbeiterviertel).
Von dort aus hat man einen tollen Ausblick auf den Hamburger Hafen, da St. Pauli hoch auf einem Hügel liegt. Ein besonderes Ziel war die Reeperbahn, wo allerdings zu dieser Zeit nicht viel los war.
Weiter ging es zur alten „David-Wache“ und zurück zum Hafen, wo wir noch den Elbtunnel besichtigten. Danach jedoch fuhren wir mit dem Bus weiter, vorbei an der schönen Außenalster und am Hamburger „Michel“ zum Jungfernstieg. Der Jungfernstieg , berühmt für seine Einkaufspassagen, ist wirklich einen Besuch wert. Beeindruckend ist dort auch das riesige Rathaus , die Hochburg des hanseatischen Stolzes !
Die Mehrzahl von uns eilte dann, nach den vielen neuen Eindrücken von Hamburg, zurück in die Jugendherberge, um gemeinsam mit Dr. Pchalek das Musical „König der Löwen“ zu besuchen.
Leider teilte sich an dieser Stelle die Klasse, da die Jungen (außer Kai xD) nicht sehr begeisterte Musicalgänger sind.
Diese besuchten in dieser Zeit das naheliegende Planetarium und verbrachten mit Frau Worms einen interessanten Nachmittag.
Die Reise in die Savanne beginnt bereits am Hamburger Hafen ,wo es nach einem Fischbrötchen mit der Fähre hinüber zum Musical-Zelt ging.
Von innen macht es einen sehr noblen Eindruck , doch sobald die Tiere Afrikas durch den Zuschauerraum stürmten und tanzten , wurde man direkt in den Bann Afrikas gezogen.
Es ist wirklich Wahnsinn , die Geschichte des kleinen heranwachsenden Löwen Simba zu erleben. Untermalt durch Livemusik der afrikanischen Instrumente und die atemberaubenden Stimmen der Darsteller machte dieses Musical einen bleibenden Eindruck und hinterließ sowohl eine Gänsehaut und Schauer auf dem Rücken als auch Tränen in den Augen. Zurück in der Jugendherberge, hatten wir erstmal Freizeit , doch nach dem Abendessen machten wir uns mit der U-Bahn auf den Weg in den Park „Planten & Bloomen“ , wo ein Wasserkonzert und eine darauf folgende Feuershow geboten wurden.
St. Peter Ording & Hamburg Dungeon
St. Peter Ording & Hamburg Dungeon
Der Montag war der stressigste Tag, da die Weiterfahrt nach St. Peter Ording schon um 14:30 Uhr sein sollte. Erster Ausflug war die Hafenrundfahrt durch die Speicherstadt und den Kontainer- Hafen. In „See“ gestochen wurde mit einer kleinen Barkasse und einem echten Hamburger Seebären. !
Mit einem „Moin,moin“ und einem „Ab Männ!!!“ ging es los: Vorbei an der Rickmer Rickmers in die Kanäle der Speicherstadt .
Wieder raus aus den engen Wassergässchen bewegten wir uns dann in die großen Weiten der Container – Schiffs Passagen.
An riesigen Kränen und Anlegestellen vorbei sowie den großen Reparatur – Docks und kleinen alten Werften .
Es ist schon sehr beeindruckend, neben den riesigen Schiffen zu stehen und deren gigantische
Schrauben zu sehen. Weiter ging es durch die kleine Ellerholzschleuse aus dem Jahr 1906 und raus aufs große Wasser.
Ein besonderes Highlight war auch die teuerste Yacht, die im Hafen Hamburgs erbaut wird.
Gepanzerte Außenschale, Panzerglas, ein U-Boot an Bord, ein Hubschrauber, luxuriöse Innenausstattung und vieles mehr machen diese Yacht zu einem teuren und einzigartigen Einzelstück.
Doch bald ging es zurück in den kleinen Hafen, zum größten Dock der Welt und dann wieder an Land.
Nächstes Ziel war das „Hamburg Dungeon“. Ein Gruselkabinett , in dem man hautnah die Geschichte Hamburgs erlebt.
Begleitet von grausigen Gestalten werden wir vom „Fahrstuhl des Grauens“ in die Vergangenheit gebracht.
Die Reise beginnt in der „Bibliothek der dunklen Geschichte“ , wo jedes Schicksal der damaligen Menschen aufgezeichnet ist.
Weiter geht es in die „Kammer der Qualen“ , wo man durch Folter und Furcht in die dunkle Geschichte Hamburgs eingeweiht wird.
Erschreckend ist die Flucht durch die brennenden und verrauchten Gassen Hamburgs während des großen Brandes. Der Inquisition der Mönche ist schwer zu entkommen, denn egal wie man es dreht und wendet, das Urteil steht fest!
Lotte war ein beliebtes Opfer der dunklen Gestalten. !
Die Lehrstunde im Pestkrankenhaus brachte uns dann weiter in das verspiegelte „Labyrinth der Verlorenen“, wo es nach vielen Irrwegen weiter zur Geschichte des berühmtesten Piraten Hamburgs geht.
Mit dem Piratenschlachtruf „Ab Männ!“ segelten wir los, um Störtebekker zu retten, trotzdem wurden wir Zeuge seiner blutigen Hinrichtung.
Beim Versuch, uns vor der Sturmflut 1917 zu retten, trieben wir in kleinen Booten durch die Dunkelheit.
Die letzte Station war unsere eigene Hinrichtung : durch Erhängen stürzten wir in die Hölle!!
Insgesamt ist diese Attraktion gut gemacht, denn sie ist teilweise richtig Angst einflößend.
Nach dem Dungeon bleiben noch einige Stunden, in denen man den eigenen Interessen nachgehen konnte , wie z.B Bummeln in der Stadt.
Anschließend ging es mit Bus und Gepäck weiter nach St. Peter Ording an die schöne Nordsee.
Wattwanderung & Universum Bremen
Wattwanderung & Universum Bremen
Nach unserer ersten Nacht in St. Peter Ording ging es morgens in den schönen Westküstenpark; dort haben wir uns einige interessante Tiere angesehen.
Wir haben uns Fütterung und Training der Robben angeschaut und wollten uns gar nicht mehr von ihnen trennen, weil sie so süß waren.
Eine von den Robben konnte sich selbst Beifall klatschen.
Für den Nachmittag war eine Schifffahrt geplant. Wir sind bis zum Eidersperrwerk gefahren und eine Vertreterin des NaBu hat uns auf dem Weg dorthin gefangene Fische erklärt.
Außerdem sahen wir einige Robben auf den Seehundsbänken .
Da wir eine sehr schöne Jugendherberge mit Beachvolleyballfeld und Turnhalle hatten, konnten wir uns dort jeden Abend noch ein bisschen auspowern und hatten eine Menge Spaß zusammen.
Am Mittwoch haben wir eine Wattwanderung gemacht und es war Riesenspaß, mit den Füßen durch das Watt zu gehen und ein bisschen mit Dreck, Schlamm und Sand rumzualbern.
Die Heimfahrt mit dem Bus zur Jugendherberge war sehr amüsant, weil sich einige noch umziehen mussten, da sie voller Sand waren.
Abends wurde gegrillt, und auch beim anschließenden Beachvolleyball – Tunier haben wir uns als Gruppe und Klassengemeinschaft amüsiert und die Kalorien, die wir vorher beim Grillen zu uns genommen hatten, gut verdaut.
Am Donnerstag um 6:30 morgens machte Frau Worms ein letztes Mal ihren Rundgang durch unsere Zimmer, um zu überprüfen, ob wir auch wirklich alle wach sind. Anschließend genossen wir noch einmal das reichhaltige Frühstücksbuffet unserer Jugendherberge und traten unsere Heimreise an.
Während eines Zwischenstopps in Bremen besuchten wir das Universum.
Das Universum ist ein Museum, das sich mit den Themen Mensch, Kosmos und Erde auseinandersetzt. Wir erforschten in einem U-Boot den Meeresgrund und reisten zurück durch die Zeit bis zum Urknall. Der Besuch hat sich gelohnt, doch wir waren auch alle froh, als wir wieder zurück in den Bus steigen konnten, weil wir doch alle ziemlich müde waren.
Unsere Klassenfahrt war für uns eine unvergessliche Zeit und es gibt eine Menge toller Erlebnisse, die uns in schöner Erinnerung bleiben werden.



