Missio präsentiert: Musik für den Frieden
Afrikanischer Kulturabend mit Musik und Tänzen
Gemeinsames Konzert mit den "Assumption Chorals" aus Nigeria und "An Cluddagh Dubh", der Folk AG des HJK
Unter dem Motto „Selig, die Frieden stiften“ präsentiert das Internationale Katholische Missionswerk missio in diesem Oktober die Kampagne zum Monat der Weltmission. Thema ist das Engagement der nigerianischen Ortskirche für Frieden und Versöhnung.
„Das friedliche Zusammenleben verschiedener Volksgruppen und von Christen und Muslimen ist für die Stabilität Nigerias – und damit für ganz Westafrika – von großer Bedeutung. Hier spielt die katholische Kirche als aktive Friedenstifterin eine zentrale Rolle“, sagte missio-Präsident Prälat Klaus Krämer nach seiner Rückkehr von der zehntägigen Reise durch Nigeria. „Dieses Engagement für Frieden und Versöhnung möchten wir im Monat der Weltmission in Deutschland vorstellen.“ Er kündigte an, dass missio bundesweit in mehr als 300 Veranstaltungen mit fünfzehn Projektpartnerinnen und –partnern aus Nigeria die Friedensarbeit der katholischen Kirche präsentieren werde.
Im Rahmen dieser Veranstaltungen praesentierte missio bereits zum 3. Mal ein solches Konzert in unserer Aula. Dabei legt die Organisation viel Wert darauf, dass neben der eigenen Gruppe auch eine Musikgruppe der Schule auftritt.
Schon am Morgen bot die Gruppe aus Nigeria unseren Schülerinnen und Schülern Kostproben ihres Können dar und machte u.a. per Filmeinspielung auf die Probleme ihres krisengeschüttelten Heimatlandes aufmerksam.
Doch im Mittelpunkt standen Musik und Tanz, wobei es den afrikanischen Akteuren bereits nach kurzer Zeit gelang, unsere Schüler zum Mitmachen zu animieren, so dass es am Ende niemanden mehr auf den Sitzen oder in den Bankreihen hielt, sondern alle gemeinsam –Schüler, Lehrer und Musiker von „Assumption Chorals“ - auf der Bühne standen und begeistert sangen, klatschten und tanzten.
Auch am Abend präsentierte sich die Gruppe mit dieser ansteckenden Begeisterungsfähigkeit. Aber zunächst eröffnete unsere Folk AG „An Cluddagh Dubh“ die Abendveranstaltung mit eher ernsten und nachdenklich stimmenden Liedern über Krieg, Hass, Mord und Gewalt, um eben dagegen ein Zeichen zu setzen. Doch dann musste deutscher Schwermut afrikanischer Lebensfreude weichen und wieder zogen die Sängerinnen und Sänger aus Nigeria die Zuhörer mit ihren Rhythmen und Tänzen schnell in ihren Bann. Am Ende sangen „An Cluddagh Dubh“ und „Assumption Chorals“ noch einige Lieder gemeinsam, wobei es die Zuhörer kaum noch auf den Plätzen hielt. Am Ende wurden beide Gruppen mit riesigem Beifall verabschiedet.





















